Was bewegt uns?

Was bewegt uns?

Mehr oder weniger?! – Perspektiven für die Zukunft der Kulturen in Dresden

Das erste Jahr der Pandemie war ein schwieriges Jahr für die gesamte Gesellschaft. Die Kunst- und Kulturschaffenden waren 2020 überall existentiell von der Corona-Pandemie und ihren Folgen betroffen, die Folgen wird man voraussichtlich auch über das Jahr 2021 hinaus spüren. Gemeinsam hat #WOD WELTOFFENES DRESDEN auch in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Kultur und vielen weiteren freien Akteuren begonnen, sich mit den Folgen der Pandemie auseinander zu setzen.

Am Sonntag, den 27. September 2020 um 11.00 Uhr fand dazu im Staatsschauspiel Dresden (Schauspielhaus, Theaterstr. 2, 01067 Dresden) mit Gästen aus der Kultur und Politik eine Diskussionsveranstaltung statt, mit der zentralen Frage: »Was ist uns diese Zukunft wert?«. Auf dem Podium waren Annekatrin Klepsch, Zweite Bürgermeisterin, Beigeordnete für Kultur und Tourismus des Stadt Dresden, Carena Schlewitt, Europäisches Zentrum der Künste Hellerau, Intendantin Lydia Hempel, Landesverband Bildende Kunst Sachsen e. V.,Geschäftsführerin Anne Pallas, Landesverband Soziokultur Sachsen e. V., Geschäftsführerin Torsten Tannenberg, Sächsischer Musikrat e. V., Geschäftsführer, es moderierte Frank Richter.

Eine Arbeitsgruppe „Tischgespräche“ befasst sich parallel dazu seit dem Oktober 2020 mit der Vermittlung der Frage, warum Institutionen und freie Kultur gerade jetzt in der Krise Stabilität benötigen. Für den 12.11. wurde im Rahmen der Veranstaltung "Von Luft und Liebe - Ist die Zukunft der Kultur krisenfest?" zu drei Tischgesprächen zunächst in die Technischen Sammlungen und dann digital eingeladen, in denen Politiker:innen, Institutionen und freie Szene in einen offenen Austausch kommen sollten. Zu diesem neuen Format wurde der Arbeitsgruppe ein großes positives Feedback aus der Kulturszene und den Fraktionen der Politik gespiegelt. Da die Kapazitäten aller aufgrund des Lockdowns im November stark herausgefordert waren, fiel die Entscheidung, den Termin für die geplanten Tischgespräche zu verschieben. Der Gesprächsfaden mit allen eingeladenen Gästen und Beteiligten wird aufrechterhalten und die Veranstaltung wird in geplanter Form eines physischen Beieinanderseins im Jahr 2021 – sobald wieder möglich – durchgeführt.

Ein gemeinsames Statement der Kulturinstitutionen von #WOD - WELTOFFENES DRESDEN zur Sorge um die Zukunftsfähigkeit der Kultur in Dresden wurde Anfang November 2020 veröffentlicht.